Elternwohnung eingeweiht


Es ist vollbracht.
Nach mehreren Monaten der Vorbereitung haben wir am Sonnabend, dem 21. Mai 2022, in unmittelbarer Nähe der Uniklinik Kiel eine Wohnung eingeweiht. Sie soll Familien zur Verfügung gestellt werden, die kurzfristig mit einem Herzkind nach Kiel kommen müssen und nicht so schnell eine Bleibe finden können, oder Familien, die nach einem erfolgten Eingriff auf Wunsch des Ärzteteams noch für einen kurzen Zeitraum in der Nähe bleiben sollen.
Die Wohnung ersetzt die in der alten Klinik vorhandenen Elternzimmer, die ebenfalls von der Kinder-Herz-Hilfe finanziert worden waren.
„Wir freuen uns, nun diese schöne Wohnung in unmittelbarer Nähe zum UKSH anbieten zu können, die den Familien in dieser Zeit ein Quartier sein kann«, sagte anlässlich der Einweihung die 1. Vorsitzende, Edith Lenz-Geerdes.
Prof. Dr. Anselm Uebing, Direktor der Klinik für angeborene Herzfehler und Kinderkardiologie, sagte gegenüber der Presse: „Wir sind dem Verein überaus dankbar für dieses wichtige Engagement. Die Elternwohnung bietet uns die Möglichkeit der kurzfristigen Unterbringung von Familien, die von weit her ihre Kinder in Kiel behandeln lassen müssen. Wir können zum Beispiel Familien mit ihren Kindern dort unterbringen, wenn nach der stationären Behandlung vor der Rückreise in den weit entfernten Heimatort noch eine frühe Nachuntersuchung in unserer Klinik sinnvoll erscheint. Die Unterbringung in der Wohnung kann auch die stationäre Aufnahme eines Kindes vor einer geplanten Operation überflüssig machen. Die Familie kann die Nacht vor einem Eingriff noch zusammen in der Wohnung verbringen und die Aufnahme auf der Station erfolgt dann erst am Morgen des Operationstages. Wir rechnen also damit, dass wir durch diese kliniknahe Unterbringungsmöglichkeit unsere Behandlungskapazitäten verbessern, da wir ja ohne die Versorgung der uns anvertrauten Kinder zu beeinträchtigen stationäre Behandlungstage einsparen. So können wir insgesamt mehr Kindern eine Behandlung in unserer Klinik ermöglichen und die Wartezeit auf eine Operation verkürzen.“

Sofaecke im Wohnzimmer
Zimmer mit Ausblick auf die Brunswiker Straße.
Edith Lenz-Geerdes und Prof. Dr. Anselm Uebing durchschneiden das symbolische Absperrband zur Elternwohnung.